Spielbetrieb im FLVW bis zum 19. April eingestellt

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Am Freitag, den 13. März, hat es Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen den Landesverbänden Schleswig-Holstein und Hessen nachgemacht und fast schon erwartungsgemäß den Spielbetrieb in Westfalen bis zum 19. April eingestellt. Damit folgte der FLVW zugleich einer Entscheidung von Angela Merkel, die am Donnerstag, den 12. März, in einer Pressekonferenz dazu aufgerufen hatte, aufgrund des Coronavirus auch alle nicht notwendigen Veranstaltungen mit weniger als 1.000 Besuchern abzusagen.

Das Präsidium des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen hat am Freitag, den 13. März, entschieden, den Spielbetrieb bis einschließlich zum 19. April einzustellen. Dies betrifft die in der Zuständigkeit des FLVW liegenden Begegnungen der Männer-, Frauen- und Jugend-Spielklassen inklusive aller Futsal-Ligen sowie Aktivitäten der Jugend-Talentsichtung und -förderung. Maßnahmen der westfälischen Leichtathletik werden ebenfalls bis auf Weiteres abgesagt. Damit reagiert der Verband nach einer NRW-weiten Abstimmung mit den Fußballverbänden Mittelrhein und Niederrhein auf die aktuelle Entwicklung rund um den Coronavirus.

“Es ist uns bewusst, dass es eine drastische Maßnahme ist. Wir sahen aber im Sinne der Verantwortung für unsere Aktiven und Fans keine andere Möglichkeit”, sagt FLVW-Präsident Gundolf Walaschewski und ergänzt: “Nur gemeinsam können wir die Ausbreitung des Coronavirus eindämmen, dazu müssen auch der Fußball und die Leichtathletik beitragen. Wir hoffen im Sinne der Solidarität vor allem mit älteren und gesundheitlich vorbelasteten Menschen auf das Verständnis unserer Vereine.”

Neben den angesetzten Partien des regulären Spielbetriebs sind auch alle Freundschafts- und Pokalspiele, Spielrunden und Turniere von der Einstellung betroffen. Die Zielsetzung eines sportlichen Saisonabschlusses bleibt hiervon unberührt. Ein entsprechendes Konzept wird aktuell entwickelt. Inwieweit Vereine ihren Trainingsbetrieb aufrechterhalten wollen, ist den jeweiligen Verantwortlichen selbst überlassen. Alle Vereine sind weiterhin aufgefordert, aktiv zu prüfen, ob es Spielerinnen und Spieler in ihren Mannschaften gibt, die in den vergangenen zwei Wochen aus einem Risikogebiet zurückgekehrt sind oder Symptome aufweisen.

“Uns ist durchaus bewusst, wie viel organisatorischer Aufwand diese Entscheidung für unsere Kreise und Vereine bedeutet. Wir hoffen, dass wir nach der genannten Zeitspanne den Spielbetrieb wieder aufnehmen und die Saison zu Ende führen können”, sagt Vizepräsident Amateurfußball Manfred Schnieders. Eine Neubewertung der Lage für den Spielbetrieb und das Wettkampfwesen erfolgt durch die Task Force des FLVW täglich.