Vorhang auf für die Endrunde

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Die acht Endrunden-Teilnehmer bei der 43. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft stehen fest. Am Sonntag, den 29. Dezember, wird ab 14:00 Uhr in der Sporthalle Große Wiese der 43. Arnsberger Hallenstadtmeister ermittelt. In zwei Gruppen á vier Mannschaften werden die vier Halbfinalisten ermittelt, die anschließend um die Hallenstadtkrone spielen dürfen.

Gruppe A

Anwärter auf den Titel ist Westfalenligist SC Neheim. Die Rot-Weißen sicherten sich in den vergangenen beiden Jahren zum elften und zwölften Mal in ihrer Vereinsgeschichte die Arnsberger Hallenkrone und sind im Jahr 2019 auf den Titel-Hattrick aus. In der Vorrundengruppe B holte sich Neheim den Gruppensieg, ließ die letzte Souveränität aber vermissen und kam gegen Herdringen/Müschede nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus.

Ebenfalls in der Gruppe A der Endrunde spielt Landesligist SV Hüsten 09. Die Grün-Weißen sind als einziges Team des Turniers noch ohne jeden Punktverlust und ließen in der Gruppe A nichts anbrennen. Mit zwanzig geschossenen und nur zwei kassierten Treffern in insgesamt sechzig Spielminuten stellen die Hüstener sowohl die beste Offensive als auch die beste Defensive des Turniers.

Wieder für die Endrunde hat sich auch A-Ligist TuS Rumbeck qualifiziert. Der aktuelle Tabellenführer der Kreisliga A Arnsberg qualifizierte sich als zweitbester Gruppendritter für den Finaltag und schloss die Vorrunde mit sieben Zählern auf Rang drei der Gruppe A ab. Dort bekamen es die Rot-Weißen schon einmal mit dem SV Hüsten 09 zu tun und gingen mit 0:8 baden. In der wohl stärksten Gruppe der Endrunde ist der TuS Außenseiter und wird eine Überraschung gegen Neheim oder Hüsten brauchen, um sich für das Halbfinale qualifizieren zu können.

Überzeugen konnte bislang auch der TuS Bruchhausen, der als Zweiter der Gruppe C den Sprung in die Endrunde schaffte, sich dort aber namhafter Konkurrenz gegenüber sieht. Gleich im ersten Spiel des Tages bekommt es der B-Ligist mit dem Landesligisten SV Hüsten 09 zu tun, woran sich die Partie gegen den SC Neheim anschließt. Zwei Niederlagen werden sich die Gelb-Schwarzen in diesen Partien nicht leisten können, soll auch die Gruppenphase der Endrunde überstanden werden.

Gruppe B

Die Gruppe B ist auf dem Papier etwas schwächer, dafür aber mit vier A-Ligisten sehr ausgeglichen besetzt. Mit dabei ist der SV Bachum/Bergheim, der 2017 sensationell bis ins Endspiel vorgedrungen war und dort gegen den SC Neheim den ganz großen Wurf verpasst. Als Sieger der Vorrundengruppe C peilen die Blau-Gelben aber das das Erreichen der K.O.-Spiele an und wollen gleich mit einem Sieg gegen Neheim-Erlenbruch in die Endrunde starten.

Sehenswerten Fußball zeigte bislang auch der TuS Oeventrop, der sich als Zweiter der Gruppe A für den Finaltag qualifizierte. Der Tabellenzweite der Kreisliga A Arnsberg musste sich dort nur dem SV Hüsten 09 mit 1:4 geschlagen geben, holte aber aus den restlichen drei Partien sieben von neun möglichen Punkten. In der Gruppe B der Endrunde sollte für Oeventrop das Weiterkommen im Bereich des Möglichen liegen.

Bei seiner ersten Teilnahme als Spielgemeinschaft hat die SG Herdringen/Müschede gleich den Sprung in die Endrunde geschafft, wodurch auch Ausrichter SV Herdringen noch am letzten Turniertag vertreten ist. Nach einem bislang enttäuschenden Saisonverlauf in der Kreisliga A Arnsberg konnte Herdringen/Müschede in der Sporthalle Große Wiese bislang überzeugen und knöpfte als bislang einzige Mannschaft dem Titelverteidiger SC Neheim einen Punkt ab. Soll auch die Gruppenphase der Endrunde überstanden werden, sollte gleich die Auftaktpartie gegen den TuS Oeventrop gewonnen werden.

Die starke Leistung des bisherigen Saisonverlaufs konnte der FC Neheim-Erlenbruch in der Vorrunde der 43. Arnsberger Hallenstadtmeisterschaft nicht unbedingt bestätigen. Der A-Liga-Aufsteiger verspielte in der Vorrunde durch ein abschließendes 2:2 gegen den bereits ausgeschiedenen Ligakonkurrenten DJK GW Arnsberg Platz zwei in der Gruppe B und qualifizierte sich als bester Gruppendritter für die Endrunde. Dort müssen die Rot-Weißen aber noch eine Schippe drauflegen, wenn das glückliche 2:1 gegen Herdringen/Müschede und das 7:0 gegen Niedereimer nicht die einzigen beiden Siege im Turnierverlauf bleiben sollen.