Herdringen darf nach 4:0-Sieg weiter hoffen

herdringen-jubel1819


Einen immens wichtigen Sieg fuhr der SV Herdringen ein, der den SSV Meschede am 27. Spieltag mit 4:0 abfertigte und damit den A-Liga-Abstieg des Tabellenvorletzten endgültig besiegelte. In der Saison 1979|80 hatte der SSV zuletzt in der A-Liga gespielt, wo die Mescheder in der Spielzeit 2019|20 erstmals wieder an den Start gehen werden. Vor den Augen des zukünftigen SSV-Coaches Lars Rathke ließ Meschede einmal mehr seine Bezirkgsligatauglichkeit vermissen.

Herdringen erzielte dagegen nach 521 torlosen Minuten endlich wieder einen Treffer und ging im Kellerduell durch Marcel Linke in Führung (14.). Meschede haderte schon frühzeitig mit dem eigenen Spiel und kam nur selten zwingend vor das gegnerische Gehäuse. Torgefahr strahlte beim SSV nur Gökhan Palatin aus, der allerdings weitestgehend auf sich allein gestellt war und Herdringens Schlussmann Sascha Zelder in der 25. Minute nur einmal ernsthaft prüfen konnte. Stattdessen reichte den Hausherren in der dreißigsten Minute ein langer Ball hinter die Mescheder Abwehr, um durch Marcel Linke auf 2:0 zu erhöhen.

Nach dem Seitenwechsel wurde es am Krähenbrink dann ruppiger. Daleri Kalandarzoda sorgte mit einer Unsportlichkeit beim 3:0, als er sich die Kugel an SSV-Schlussmann Valentin Pilgram vorbeigelegt hatte und sie kurz vor dem verweisten Tor stoppte, um den Ball mit der Nase über die Linie zu drücken, für eine Rudelbildung und sah dafür folgerichtig die gelbe Karte. Kurze Zeit später wurde dann SSV-Abwehrspieler Daniel Lottermoser mit der gelb-roten Karte vom Platz gestellt, womit die Partie endgültig entschieden war.

Omar Rabah legte in der 89. Minute sogar noch den Treffer zum 4:0-Endstand für die Hausherren nach, die trotz des ersten Sieges seit 13 Spielen aber weiter drei Zähler Rückstand auf das rettende Ufer haben. Meschede verlässt dagegen 39 Jahre nach dem Gewinn der Meisterschaft in der Kreisliga A Meschede die überkreisliche Fußballbühne.