Krähen gastieren beim TuS Sundern II

In der Kreisliga A Arnsberg spielt der SV Herdringen am Sonntag, den 07. Dezember, um 12:15 Uhr beim TuS Sundern II. Das Hinspiel zwischen beiden Mannschaften endete 2:2-Unentschieden.

„Ich wäre mit einem Remis wie in der Hinrunde zufrieden. Wir wollen unsere Erfolgsserie fortsetzen“, sagte Sundern’s Co-Trainer Koran Oguz, der auf Kevin Mattig, Luigi Papa und Florim Gashi verzichten muss. „Wir sind bis auf Olaf Stamm komplett und wollen drei Punkte mitnehmen“, teilte Herdringen’s Coach Klaus Strojnoswski mit.

Spielabbruch nach schwerer Verletzung

Das A-Liga-Topspiel zwischen dem TuS Voßwinkel und dem SV Herdringen ist nach 35 Minuten abgebrochen worden. Grund war eine schwere Verletzung von Silvio Kampschulte, der sich nach einem Zweikampf das Schien- und Wadenbein gebrochen hat. Zuvor hatte Marcel Kern die Herdringer mit 1:0 in Führung gebracht (31.).

Der SV Herdringen sendet Silvio Kampschulte auf diesem Wege die besten Genesungswünsche!

Krähen reisen zum Tabellenführer

In der Kreisliga A Arnsberg wartet auf den SV Herdringen am Sonntag, den 30. November, das nächste Topspiel. Zu Gast sind die Rot-Schwarzen bei Tabellenführer TuS Voßwinkel.

Fehlen werden dem SV Herdringen René Zweimann, der die fünfte gelbe Karte gesehen hat, und Olaf Stamm, der sich im Training eine Knöchelverletzung zugezogen hat. Wieder dabei ist nach abgesessener Sperre Hendrik Welschoff sowie David Engrocks. Auch Torjäger Marcel Kern wird wieder dabei sein und in der Anfangsformation stehen.

„Voßwinkel ist eine kampfstarke und eingespielte Truppe und steht nicht zu Unrecht an der Spitze. Allerdings können wir gerade gegen die Top-Mannschaften bisher immer gute Leistungen abrufen. Wir werden uns auf keinen Fall verstecken und offensiv agieren. Wichtig ist, dass wir gegen Voßwinkel die Laufbereitschaft und das Zweikampfverhalten aus dem Spiel gegen Gierskämpen beibehalten oder sogar verbessern. Mit einem Sieg wären wir weiter mit oben dabei“, sagte Herdringen’s Trainer Klaus Strojnowski.

Herdringen spielt beim 26. RWE WinterCup 2015 gegen Westfalenligist

Die Würfel des größten Hallenfußballturniers in Nordrhein-Westfalen sind gefallen. Am Mittwoch, den 19. November, wurden im Kundencenter der RWE in Arnsberg die Vorrundengruppen des 26. RWE WinterCup 2015 ausgelost. Im Vordergrund der Veranstaltung stand neben den Auslosungen auch eine Diskussionsrunde über die neuen Hallenfußballregeln.

Die spannendste Frage des Abends war, nach welchen Hallenregeln der 26. RWE WinterCup 2015 durchgeführt wird. Turnierkoordinator Ralf Detzner hatte dazu zu einer Diskussionsrunde eingeladen und zugleich mit Oliver Topp einen Schiedsrichter-Lehrwart des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes mitgebracht. Dieser stellte klar, dass bei der 26. Auflage des größten Hallenfußballturniers in Nordrhein-Westfalen nach den neuen Regeln gespielt werden muss. Beim Spielball setzt der 26. RWE WinterCup 2015 aber noch auf das gewohnte Spielgerät aus den Vorjahren. Auf den Punkt gebracht sagte Ralf Detzner: „Wir spielen beim 26. RWE WinterCup 2015 nach dem neuen Regelwerk, aber mit dem klassischen Ball.“

Der 26. RWE WinterCup 2015 orientiert sich im Jahr 2015 dagegen wieder am Spielmodus aus dem Vorjahr. In insgesamt zehn Vorrundenhallen wird gespielt. Die 180 Vereine aus 16 Fußballkreisen sind aufgeteilt in zwanzig Vorrundengruppen, die im Modus „Jeder-gegen-Jeden“ ausgetragen werden. Achtzig Mannschaften (jeweils die Plätze eins bis vier) qualifizieren sich dann für einen der fünf RegionalCup’s. Mit RW Ahlen und dem SV Lippstadt 08 sind im Jahr 2015 auch zwei Oberligisten mit dabei. Der Fußballkreis Höxter ist mit 35 teilnehmenden Mannschaften erstmals der teilnehmerstärkste Kreis.

Die RegionalCup’s finden wieder in fünf Hallen statt, werden allerdings erstmals komplett am Sonntag, den 18. Januar, durchgeführt. Austragungsorte sind Plettenberg, Sundern, Bestwig, Wickede und Warburg. Pro Halle treten 16 Teams zunächst in Vierergruppen an. Nach der Gruppenphase ermitteln die vier Gruppensieger und vier Gruppenzweiten im Doppel-K.O.-System den Regional-Cup-Sieger. Die Plätze eins bis drei der fünf RegionalCup’s qualifizieren sich direkt für den RWE SuperCup am Sonntag, den 01. Februar, in der Sporthalle Große Wiese in Hüsten. Der 16. Teilnehmer für den RWE SuperCup wird am Samstag, den 31. Januar, beim VorwegCup ermittelt, wo die sieben besten A-, fünf besten B-, drei besten C- und der beste D-Ligist, die noch nicht automatisch für den RWE SuperCup qualifiziert sind, ein Turnier für Kreisligisten ausspielen.

Die Gruppen im Überblick:

Gruppe 1 in Lüdenscheid: SC Plettenberg, TuS Grünenbaum 1895, FC Lüdenscheid, RSV Meinerzhagen, SC Lüdenscheid 98, SpVgg Nachrodt 1919, FC Phoenix Halver 08, TSV Oestertal 1894, PSV Eisenwald

Gruppe 2 in Kreuztal: FC Kreuztal 08, 1. FC Dautenbach, SV 1948 Frömmersbach, SV 04 Attendorn, SG Hickengrund, TSV Weißtal, SG Finnentrop/Bamenohl, FC Hilchenbach, Siegener SC

Gruppe 3 in Arnsberg: DJK GW Arnsberg, SV Bachum/Bergheim, SV Herdringen, SuS Langscheid/Enkhausen, VTS Iserlohn, FC Sauerlandia Hövel, SuS Westenfeld, TuS Rumbeck, SV Holzen

Gruppe 4 in Balve: FC Hemer Erciyes, TuS Neuenrade, BSV Lendringsen, TuS Langenholthausen, VfK Iserlohn, Vatanspor Hemer, SV Deilinghofen/Sundwig, TV Wiblingwerde, SSV Allendorf

Gruppe 5 in Bestwig: FC Mezopotamya Meschede, Eyüp Spor Werdohl, FC Schwerte, SV Schmallenberg/Fredeburg, TuS Germania Lohauserholz, SV Germania Hovestadt, SpVgg Hagen 1911, TuS Holzen-Sommerberg, FC Gleidorf/Holthausen

Gruppe 6 in Brilon: SG Siedlinghausen/Silbach, Azadi Spor Brilon, SG Eversberg/Heinrichsthal/Wehrstapel, TSV Korbach, Holzpfosten Schwerte, TuS Petersborn/Gudenhagen, TuRa Elsen, TuS Antfeld, SV „Eresburg“ Obermarsberg

Gruppe 7 in Wickede: Yunus Emre Hammer SV, KV Foggia Hagen, Hörder SC, RW Ahlen, SV Hilbeck, Barisspor Oelde, TuS Bremen, SSV Hamm, SV Oesbern

Gruppe 8 in Körbecke: SpVgg Möhnesee, SpVgg Dolberg, TuS Jahn Soest, SV Westfalia Soest, TuS Bruchhausen, Fatih Spor Paderborn, Türkiyemspor Neheim-Hüsten, SuS Cappel, SC Tornado Westig 08

Gruppe 9 in Brakel: TSC Steinheim, TuS Lüchtringen 1911, SV Bergheim, TuS Bad Driburg, SV Atteln 21, SSV Würgassen 67, FC Nieheim, SV Alhausen/Pömbsen/Reelsen, TuS Godelheim

Gruppe 10 in Warburg: FC Germete-Wormeln 03, TSV Lütersheim, SG BW Desenberg, SV Dringenberg, TuSpo Mengeringhausen, SV 13 Herste, SV Borussia Hohenwepel, VfL Borgentreich, SSV Welda Uno Warburg

Gruppe 11 in Lüdenscheid: LTV Lüdenscheid, TSV Lüdenscheid, TSV Herscheid, FSV Werdohl, TuS Plettenberg, SG Eintracht Ergste, TuS Versetal, Türkiyemspor Plettenberg, TuRa Eggenscheid

Gruppe 12 in Kreuztal: FC Altenhof, SSV Sohlbach-Buchen, SpVgg Kredenbach/Müsen, Sportfreunde Siegen II, FC Kirchhundem, Red Sox Allenbach, TuS Alchen, SF Eichen-Krombach, FC Ernsdorf 1982

Gruppe 13 in Arnsberg: SSV Stockum, 2. Korriku Sundern, FC Neheim-Erlenbruch, SC Neheim, SV Hüsten 09, SV Arnsberg 09, TuS Müschede 07, TuS Voßwinkel, FC BW Gierskämpen

Gruppe 14 in Balve: SG Balve/Garbeck, GFV Olympos Menden, SSV Küntrop, TuS Sundern, SV Affeln, SV RW Mellen, SuS GW Amecke, Türkgücü Lüdenscheid, SuS Beckum

Gruppe 15 in Bestwig: TuS Velmede/Bestwig, 1453 Türkiyemspor Bestwig-Ramsbeck, DJK Bösperde, SSV Meschede, Fatih Türkgücü Meschede, FC Eintracht Ihmert/Bredenbruch, SG Wenholthausen/Reiste, SW Andreasberg, SV Maumke 1959

Gruppe 16 in Brilon: SV Brilon, TuS Lütmarsen, SV Nieheim/West, SC Willingen, SSG Ense/Nordenbeck, SG Altenbüren/Scharfenberg, VfL Giershagen, SF Hüingsen, BW Eickelborn 1925

Gruppe 17 in Wickede: TuS Wickede, SSV Kalthof, TuS Niederense, BSV Menden, SV Langschede, FC Italia Menden, SuS Scheidingen, Hammer SC 08, SKC Maroc Hamm

Gruppe 18 in Körbecke: SuS Günne, TuS SG Oestinghausen, Ahlener SG 1993, SV Lippstadt 08, SV Bad Sassendorf, VfL Platte Heide, SV Völlinghausen, SF Soest-Müllingsen, SV Eintracht Paderborn

Gruppe 19 in Brakel: FC Aa Nethetal, TIG Brakel, TuS 13 Hembsen, SpVgg Brakel, TuS Erkeln, SV 23 Drenke, TuS Amelunxen, SG Altenbergen-Vörden, SV 21 Steinheim

Gruppe 20 in Warburg: SV Menne, SG Germania 1921 Nörde, TuS 1910 Willebadessen, FC Peckelsheim/Eissen/Löwen, SF Warburg 08, SV 21 Bonenburg, SSV Herlinghausen, SG Dahlhausen/Tietelsen/Rothe, SV Borgholz/Natzungen

Weitere Informationen wie den Spielplan und Preisgeld finden Sie auf der Internetseite des 26. RWE WinterCup 2015 unter www.rwe-wintercup.de.

Herdringen und Gierskämpen trennen sich 1:1

Das Topspiel in der Kreisliga A Arnsberg zwischen dem SV Herdringen und dem FC BW Gierskämpen endete am Sonntag, den 16. November, 1:1-Unentschieden. Damit fiel Herdringen gar auf den fünften Platz zurück und muss sich nun hinter TuRa Freienohl, TuS Voßwinkel, TuS Bruchhausen und dem FC BW Gierskämpen einreihen.

Herdringen konnte im Spitzenspiel wieder auf René Zweimann und Sebastian Röhrig zurückgreifen. Dafür bekam Torjäger Marcel Kern wegen anhaltender Verletzungsprobleme vorerst eine Pause. In den ersten Minuten hatte Gierskämpen mehr Ballbesitz, ohne daraus aber Profit schlagen zu können. Nach einer Viertelstunde kam Herdringen besser ins Spiel und die Partie gestaltete sich auf einem guten A-Liga-Niveau ausgeglichen, bei der aber auf beiden Seiten kaum Chancen zu verzeichnen waren. So ging es ohne Tore in die Halbzeit.

Nach dem Seitenwechsel hatte Gierskämpen wieder mehr Ballbesitz und nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Christopher Gierse das Auge für Patrick Richter, der in der 51. Minute das 0:1 markierte. Herdringen benötigte aber nur vier Minuten für den Ausgleich. Sebastian Röhrig traf aus 16 Metern zum verdienten Ausgleich (55.).

Im sehr kampf- und laufstarken Spiel beider Mannschaften gab es noch einige wenige Chancen auf beiden Seiten, doch zum Ende blieb das letztlich leistungsgerechte Unentschieden. „Mit dem Punkt können wir gegen ein Spitzenteam gut leben. Bisher haben wir mit dem Sieg gegen Bruchhausen und den Punkteteilungen gegen Freienohl und Gierkämpen gerade gegen die direkten Konkurrenten immer gut ausgesehen“, sagte Herdringen’s Trainer Klaus Strojnowski.

Der SVH-Trainer ergänzte: „Im Vergleich zum Spiel in Stockum war die Laufbereitschaft und der Einsatzwille vorbildlich. Am Spiel in die Spitze müssen und werden wir jetzt in der kurzen Pause arbeiten. Ich hoffe, dass dann die etwas angeschlagenen Spieler wie Marcel Kern und Steffen Kern sowie Sven Rosenberg wieder richtig fit sind. Auf jeden Fall ist der leichte Abwärtstrend aus meiner Sicht erst einmal gestoppt. Die Mannschaft hat eine gute Reaktion gezeigt.“

Schwache Leistung beim 0:2 gegen Stockum

In der Kreisliga A Arnsberg hat der SV Herdringen seine Tabellenführung einbüßen müssen. Das Auswärtsspiel gegen den SSV Stockum verloren die Rot-Schwarzen mit 0:2.

Schon vor dem Spiel gegen Stockum fielen mit Sebastian Röhrig, Sven Rosenberg und Thorsten Wolff einige wichtige Spieler aus. Zum Überfluss musste dann noch René Zweimann wegen Erkrankung passen. Für ihn fing Neuzugang Pasquale Carpensano an, der bisher nur einige Einsätze in der zweiten Mannschaft hatte.

Anfangs war das Spiel von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten bestimmt. Herdringen hatte aber von Beginn an mehr vom Spiel. So war die Führung der Hausherren nach einem Stockumer Konter recht glücklich. Herdingen versuchte, den Rückstand aufzuholen, spielte aber zu kompliziert und langsam und mit viel zu wenig Laufbereitschaft gegen tief stehende Stockumer.

In der zweiten Halbzeit war es das gleiche Spiel. Herdringen hatte hohen Ballbesitz, aber agierte einfallslos. Ein Konter von Stockum führte dann zum 2:0. Herdingen versuchte noch einmal alles, blieb aber ungefährlich und kam zu keiner großen Chance während der kompletten Spielzeit. So blieb es bei der Niederlage.

„Von einem Großteil der Mannschaft war es das mit Abstand schlechteste Saisonspiel. Da lasse ich auch die Ausrede vom Fehlen wichtiger Spieler nicht gelten. Einige Spieler sollten sich über ihre katastrophale Laufbereitschaft und Einsatzwillen einmal Gedanken machen. Was da teilweise an fehlender Körpersprache gegen eine durchschnittlich spielende Stockumer Mannschaft an den Tag gelegt wurde, hatte mit einer Spitzenposition in der A-Liga nichts zu tun“, sagte Herdringen’s Trainer Klaus Strojnowski.

Zweimann schießt Herdringen spät zum 2:1-Erfolg

Einen im Endeffekt verdienten Sieg gegen den fünf Spiele in Folge siegreichen SC Neheim II verbuchte der SV Herdringen am Sonntag, den 02. November, und baute den Vorsprung auf die Verfolger auf drei Punkte aus.

Vor dem Spiel gegen Neheim II gab es bei Herdringen arge Verletzungsprobleme. Neben Thorsten Wolf und Dominik Reinsch (Muskelverletzungen) fehlte nach einer beim Warmlaufen auftretenden Verletzung auch noch Sven Rosenberg. So musste der SVH mit nur zwei Ersatzspielern antreten.

Trotzdem beherrschte Herdringen die Neheimer in der ersten Halbzeit nach Belieben und kam nach Vorarbeit von Marcel Kern durch Olaf Stamm zum 1:0. Trotz weitere guten Chancen ging es damit in die Halbzeit. Nach und nach erarbeiteten sich die Neheimer immer mehr Ballbesitz, ohne jedoch gefährlich vor dem Tor aufzutauchen. So führte eine Einzelleistung von Dominik Guntermann dann in der 78. Minute zum unnötigen Ausgleich.

Herdringen nahm danach aber sofort das Heft wieder in die Hand und kam schon zwei Minuten später zu einer erstklassigen Chance durch René Zweimann. Dieser jagte das Leder aber aus drei Metern frei vor dem Tor in den Himmel. Herdringen fuhr weiter Angriffe und in der fast gleichen Situation machte es René Zweimann dann besser und netzte überlegt zum 2:1-Siegtreffer ein (85.).

„Aufgrund der ersten Halbzeit ist der knappe Sieg hochverdient. Wir haben uns nach der Halbzeit zu früh auf das Verwalten des Ergebnisses konzentriert. Wie die Mannschaft aber nach dem Ausgleich wieder aufdrehte, zeugt schon von großer Moral und Teamgeist. Im Endeffekt geht der knappe Sieg in Ordnung“, so Herdringen’s Trainer Klaus Strojnowski.

Rot-Schwarzer Jubel über spätes Siegtor von Daniel Strojnowski

Der SV Herdringen hat das Halbfinale im Arnsberger Kreispokal komplettiert und ist durch einen 4:3 (2:0)-Erfolg beim SuS Westenfeld in die Runde der letzten vier Mannschaften eingezogen. Gefeierter Held des Abends war Daniel Strojnowski, der die Herdringer in der 88. Minute zum Sieg schoss und damit die Träume des C-Ligisten beendete, der zuvor einen 0:2- und 2:3-Rückstand aufgeholt hatte.

A-Liga-Tabellenführer SV Herdringen erwischte in Westenfeld einen Start nach Maß und ging schon nach weniger als 180 Sekunden durch Hendrik Welschoff mit 1:0 in Führung (3.). In der Folge dominierten die Gäste die Partie und bauten das Ergebnis zur Pause sogar durch ein Tor von Thomas Radzyminski auf 2:0 aus (28.). Damit schien nach dem ersten Durchgang schon alles zu Gunsten der Gäste entschieden zu sein.

Westenfeld zeigte im zweiten Spielabschnitt aber Moral und erwischte den A-Liga-Primus Mitte der zweiten 45 Minuten auf dem falschen Fuß. Als Jonas Meisterjahn in der 64. Minute auf 1:2 verkürzte, zeigten sich die Gäste geschockt und kurzzeitig unsortiert. Nutznießer war nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer Giuseppe Chiovaro, der auf 2:2 stellte und damit die Partie wieder vollkommen offen gestaltete (67.). Nach dem 3:2 durch Herdringen’s Marcel Kern in der 77. Minute schien der Favorit aber wieder in der Spur, doch Dennis Ottensmann stellte die Weichen mit dem 3:3 in der 83. Minute auf Verlängerung.

Darauf deutete dann bis kurz vor Schluss auch alles hin, bis plötzlich Daniel Strojnowski zum Abschluss kam und in der 88. Minute den 4:3-Siegtreffer für den SV Herdringen erzielte. Damit zogen die Gäste mühevoll, aber letztlich nicht unverdient ins Pokal-Halbfinale ein und treffen dort nun im April 2015 auf den Titelverteidiger und Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen.

Duell der Tabellenführer im Pokal-Viertelfinale

Im Arnsberger Kreispokal wird am Dienstag, den 28. Oktober, das letzte Halbfinalticket vergeben. Gesucht wird der Gegner des Titelverteidigers und Westfalenligisten SuS Langscheid/Enkhausen. Der SuS Westenfeld, ungeschlagener Tabellenführer der Kreisliga C Arnsberg, empfängt um 19:00 Uhr den SV Herdringen, Spitzenreiter der Kreisliga A Arnsberg.

Der SuS Westenfeld geht als klarer Außenseiter in das Spiel, auch wenn das Team von Trainer Frank Meisterjahn in der Saison 2014|15 bislang einen guten Lauf hat und noch immer ungeschlagen ist. Mit Stefan Horn, Marco Neugebauer, Marco Himmelreich, Christopher Hecking und Christian Weber fehlen dem C-Ligisten gleich fünf Stammspieler. “Die Mannschaft und der Verein freuen sich auf das Spiel, in dem wir gegen den A-Liga-Primus krasser Außenseiter sind. Wir wollen ein vernünftiges Ergebnis erzielen und uns vernünftig verkaufen. Für uns zählt in erster Linie die Meisterschaft”, sagte Westenfeld’s Trainer Frank Meisterjahn.

Der SuS Westenfeld war durch Siege über 2. Korriku Sundern (5:3 n.V.) und Amecke (7:5 n.E.) ins Viertelfinale vorgestoßen, während der SV Herdringen die Hürden in Voßwinkel (5:1) und Mellen (6:3) nahm. Im Gegensatz zu den übrigen drei Viertelfinalpaarungen wird die Partie erst am Dienstag, den 28. Oktober, nachgeholt. Grund für die Verlegung war, dass der SuS Westenfeld schon vor einigen Wochen das Meisterschaftsspiel gegen die SG Grevenstein/Hellefeld/Altenhellefeld auf Donnerstag, den 23. Oktober, verlegt hatte und nicht 24 Stunden vorher noch im Pokal gegen den SV Herdringen antreten wollte. Daher einigten sich beide Teams darauf, die Partie zu verlegen.

Topspiel in Freienohl endet 1:1

Im Spitzenspiel der Kreisliga A Arnsberg reiste Tabellenführer SV Herdringen am Sonntag, den 26. Oktober, zum direkten Verfolger TuRa Freienohl. Am Ende trennten sich beide Teams 1:1-Unentschieden.

TuRa Freienohl hatte von Anfang an mehr Ballbesitz und Spielanteile, ohne sich jedoch Chancen herauszuarbeiten. Hektik kam in dem kampfbetonten Spiel auf, als Schiedsrichter Sascha Göckeler einen völlig unberechtigten Elfmeter für Freienohl gab. Giovanni Rossi, der klar den Ball spielte, bekam zudem noch die gelb-rote Karte (33.). Man kann es ausgeglichene Gerechtigkeit nennen, das TuRa-Torjäger Sebastian Bergknecht dann an Herdringen’s Schlussmann Lars Sczurek mit dem Elfmeter und dem Nachschuss scheiterte.

Herdingen musste sich in Unterzahl weit zurückziehen, hielt aber der Freienohler Offensive stand. In der 38. Minute sah dann Sebastian Bergknecht wegen Nachtretens die rote Karte. Mit je einem Spieler weniger ging es für beide Teams mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach der Pause starteten die Gastgeber weitere Angriffe, die aber weitestgehend verpufften. Einen der bis dahin seltenen Konter hätte dann René Zweimann fasst zum 1:0 für Herdringen abschlossen, aber sein Kopfball prallte vom Innenpfosten ins Feld zurück. In der siebzigsten Minute gab es dann einen berechtigten Foulelfmeter für Freienohl, den Torwart Jannik Erlmann zum 1:0 verwandelte.

Herdringen gab allerdings nicht auf und so war es Samir Aribi, der in der achtzigsten Minute per Kopf ausglich. Fünf Minuten später vergab Herdringen nach einem Konter noch den möglichen Sieg, denn René Zweimann verpasste knapp. In der 86. Minute gab es dann den dritten Platzverweis des Tages. Steffen Kern sah nach wiederholtem Foulspiel die gelb-rote Karte (86.).

„Auch wenn Freienohl die größeren Spielanteile hatte, so gab es bis auf die Elfmeter keine großen Torchancen über neunzig Minuten für Freienohl. Wir hatten teilweise mehr mit dem seifigen, ungewohnten Rasen als mit dem Gegner zu kämpfen. Ich denke, dass es daher ein vollkommen verdienter Punkt im Spitzenspiel ist und wenn es gut gelaufen wäre, hätte René Zweimann kurz vor Schluss sogar noch den Siegtreffer erzielt. Kompliment daher an die Mannschaft. Herausheben möchte ich noch Keeper Lars Sczurek, der den Elfmeter bravourös hielt und während des ganzen Spiels absolute Sicherheit ausstrahlte“, so Herdringen’s Trainer Klaus Strojnowski.